Die neue Blogwoche starteten wir recht sportlich und
erklommen gemeinsam den knapp 1400 m hohen Isthmus Peak. Die Aussicht am Gipfel
war echt der Hammer – wie ihr euch anhand der nächsten Bilder vorstellen könnt.
Wieder heil am Boden der Tatsachen zurückgekommen sehnten wir uns nach einer wärmenden und vor allem säubernden Dusche, welche wir im Aspiring Caravan Park fanden und genossen.
Am nächsten Tag wollten wir nochmals hoch hinaus – genau
gesagt in schwindelerregende 15000 ft oder im metrischen System ca. 4600 m, um
uns dann an einem wildfremden Menschen gegurtet in die Tiefe zu stürzen.
Aufgrund des fehlenden Angebots eines zu Dazos Körpervolumen passenden
Bremsschirmes wurde ihm, zu seiner Enttäuschung, der Himmelstauchgang
verweigert. Wir bitten alle LeserInnen innigst die Petition „Gegen
Diskriminierung umfangreicherer Reisebiber“ zu unterstützen. Heldenhaft und
seinem Bruder treu zur Seite stehend verweigerte nun auch zweitgeborener Zorn
den Sprung. Nicht durch den Familienstolz beeinflusst, wagte lediglich Baumi
den bartsträubenden Adrenalinkick.
Dabei schloss er Bekanntschaft mit zwei ebenfalls aus
Österreich/Linz stammenden Himmelsstürmern. Wieder Boden unter den Füßen
pflegte man österreichisches Brauchtum und trank gemeinsam Bier, genoss selbstgemachten
Erdäpfelkäse nach Pauli Zorns Art und kredenzte Glühwein um der eisigen Heimat
in der Ferne zu gedenken.
Weiter ging es in Richtung Queenstown. Nachdem uns das
kleine mit Appartements und Bookingagenturen zugepflasterte Örtchen jedoch
nicht im geringstem zusagte ließen wir es einfach links liegen und brausten in
die wunderschöne Gegend des Milford Sound. Schon alleine die Fahrt entlang des
Milford Sound Highway bietet spektakuläre Landschaften und entlohnt die längere
Anreise.
Gut ausgeschlafen ging es am nächsten Morgen vom DOC Camp in Richtung Key Summit – einem wohl recht beliebten Familienbergal. Am „Gipfel“ angekommen beschlossen wir, nach dem Gipfelbier, noch ein Stück weiter zu wandern. Dabei gings zuerst über einen verborgenen Pfad durch den Fangorn - Wald und anschließend entlang vom Kamm auf den eigentlichen Gipfel der Bergkette. Dort genossen wir das herrliche Panorama in der Stille - weit entfernt von dem Touri überhäuften Key Summit.
Gut ausgeschlafen ging es am nächsten Morgen vom DOC Camp in Richtung Key Summit – einem wohl recht beliebten Familienbergal. Am „Gipfel“ angekommen beschlossen wir, nach dem Gipfelbier, noch ein Stück weiter zu wandern. Dabei gings zuerst über einen verborgenen Pfad durch den Fangorn - Wald und anschließend entlang vom Kamm auf den eigentlichen Gipfel der Bergkette. Dort genossen wir das herrliche Panorama in der Stille - weit entfernt von dem Touri überhäuften Key Summit.
Den restlichen Tag verbrachten wir am Weg in den eigentlichen Ort „Milford Sound“. Den Sound wollten wir per Kayak erkunden. Wir erfuhren jedoch, dass dies nur im Rahmen von geführten Touren angeboten wird und so verflog unsere Lust darauf im gleichen Atemzug. Wir beschlossen sogleich den Rückweg aus Milford Sound anzutreten und die Nacht auf dem skurrilen aber recht gemütlichen „Gunn Camp“ zu verbringen. Wiedermal genossen wir dort den Vorzug einer warmen Dusche um nach schweißtreibendem Aufstieg unsere geschundenen Körper zu reinigen.
Nächstes Ziel sollten die Hidden Falls sein. Nur zu zweit wurden diese auch beäugt, da sich Dazo durch den Aufstieg zum Key Summit eine Schwerstverletzung (unangenehme Blase auf der Ferse) einfuhr.
Nach Beendigung der Wanderung lagen wir wieder vereint noch in der Sonne und brachen am späten Nachmittag gen Süden in die Gegend der Catlins auf. Am Waipapa Point verbrachten wir die Nacht und genossen vorher noch den schönen Ausblick vom Leuchtturm.